53 Studien analysiert

Whey Protein

Whey Protein ist das beliebteste aller Eiweißpräparate. Immer mehr Menschen sichern ihre Gesundheit mit einem Zusatz an Eiweiß ab. Ob sie mit dieser Annahme richtig liegen, wie die Studienlage rund um Whey Protein aussieht und wie sicher die Resultate sind, sagt der Whey Protein Blog.

Zusammenfassung

Whey Protein, oder auch Molkeprotein, ist der kleinere Bestandteil des Proteins in der Milch. Neben diesem findet sich vorrangig Casein im Milchprotein. Whey wird als gesündeste Proteinquelle verstanden, deren Vorteile vorrangig auf das Protein selbst zurückzuführen sind.

Zum Trennen des Proteins wird üblicherweise ein Gärungsmittel genutzt, um das Casein gerinnen zu lassen. Whey Protein ist wasserlöslich.

Whey wird im Sportbereich als sogenanntes Supplement, bzw. Nahrungsergänzungsmittel, eingesetzt. In erster Linie erlaubt es der hohe Proteinanteil (Protein ist ein Synonym für Eiweiß) in Whey-Präparaten, dass die erforderliche Tagesdosis an Eiweiß erreicht wird. Ein weiterer Effekt, der dem Whey Protein zugesprochen werden darf ist, dass das Protein nach der Einnahme schneller als bei nahezu allen anderen Proteinquellen verdaut wird, was der die Proteinsynthese in den Muskeln zu neuen Höhen verhilft.

Eine andere bemerkenswerte Tatsache rund um Whey Protein ist die hohe Vorkommnis der Aminosäure L-Cystein. Dieser Aminosäure werden neben Anti-Aging Potentialen und einer positiven Wirkung auf die Krankheit Diabetes noch weitere gesundheitsfördernde Effekte zugesprochen.

Einer der Hauptaugenmerke vieler Käufer von Whey Protein Produkten ist der Mythos, dass die Einnahme zu dem Verlust von Fett führen würde. Der Umstand des Fettverlusts, der dem Whey zugesprochen wird, sollte  jedoch der erhöhten Proteinzufuhr zugesprochen werden. Diese geht bei einem erwünschten Verlust von Körpergewicht oftmals mit einer generellen Kalorienreduktion einher, welche auf die Reduktion von Fett und Kohlenhydraten zurückgeht. Gängige Diäten, welche auf Eiweiß als Hauptbestandteil der Ernährung bestehen, setzen ebenfalls auf diesen Umstand.

Der Gebrauch von Whey Protein als Nahrungsergänzungsmittel geht nicht zu Lasten der Nieren oder Leber. Es wird jedoch zur Vorsicht geraten, sollten vorausgehende Beschwerden, in Bezug auf eine eingeschränkte Nierenfunktion oder ein Leberleiden, bekannt sein. In diesen Fällen wird eine Erhöhung der Proteinzufuhr, wie sie in vielen Sportarten zu regenerativen Zwecken, oder dem Muskelaufbau, gewollt ist, in Maßen geraten.

Whey Protein Synonyme

Whey, Whey Konzentrat, Whey Isolat, Molkeprotein

Nicht zu verwechseln mit

Casein, Milchprotein

Besserwisser Sektion

  • Whey Protein ist nicht stimulierend im Sinne eines Anabolikums. Viel mehr ist es die Kalorienzufuhr, welche zur Energiegewinnung führt und einen positiven Effekt auf das Wohlbefinden bzw. eine Leistungszunahme zur Folge hat. Neben der bloßen Zufuhr von Kalorien sind es die Aminosäuren, welche zu einem kurzen Anstieg des Insulinspiegels führen.
  • Whey Protein wird ein bitterer Geschmack nachgesagt, welcher sich näher bemerkbar macht, je höher die Konzentration des Wheys ausfällt. 1 Aus diesem Grund finden sich in nahezu jedem Whey Präparat Lebensmittelaromen wieder. 2

Informationen zur Einnahme

Der Proteinbedarf des Einzelnen kann an dieser Stelle nur schematisch bestimmt werden. In den meisten Fällen ist der Bedarf an Proteinen durch die tägliche Ernährung gedeckt. Das Interesse liegt oftmals darin, wieviel Gramm Whey Protein pro Tag den Muskelwachstum maximal fördert, oder auch, wie hoch der Anteil der täglichen Kalorienzufuhr über Proteine bei einer Diät gedeckt sein wollen.

Als Athlet oder Hobbysportler werden Ihnen üblicher Weise 1,5 bis 2,2 g Whey Protein pro kg Ihres Körpergewichts empfohlen. Die verschiedenen Quellen, welche Hinweise auf den Bedarf geben, variieren in diesem Bereich. Seltener wird auch von 3-4g/kg gesprochen, findet man sich im Austausch mit Bodybuildern wieder. Geht es hauptrangig um das Verlieren von Körpergewicht, sprich um eine Diät, sind  Empfehlungen von 1,0-1,5g/kg Körpergewicht gerechtfertigt.

Sollte eine Diät angedacht sein, dürfen die oben besagten Werte nicht auf das aktuelle, sondern das potentielle Normalgewicht angewandt werden. Andernfalls würden bei der Kalkulation Extremwerte entspringen.

Informationsüberfluss

So wird Whey gewonnen

Im folgenden Abschnitt werden wir anstatt des Begriffs „Whey“ das Wort „Molke“ verwenden, um Verständigungsproblem der Anglizisme „Whey“ zu vermeiden. Ebenso zu bemerken ist der klare Unterschied zwischen Molke und Molkeprotein.

Molke ist einer der beiden Bestandteile des Milchproteins. Der zweite Bestandteil ist Casein. Das Protein der Milch besteht aus rund 70-80% aus Casein, während Molke rund 20-30% ausmacht. Die Molke ist der wasserlösliche Teil des Proteins, welcher durch Gärung und Syneräse bei der Käseproduktion anfällt. Käse besteht zum größten Teil aus Casein. Die Molke wurde lange Zeit als Nebenprodukt der Käseproduktion angesehen und ist somit kein eigenständiges Protein, sondern eine Ansammlung wasserlöslicher Proteine. Die Zusammensetzung der des Molkeproteins hängt somit größtenteils vom Gewinnungsprozess ab.

Zusammenfassend darf also verstanden werden, dass bei der Gärung der Milch zum Einen Käse anfällt, da das Casein zu Gären neigt. Zum Anderen findet sich der wasserlösliche Teil der Milch nun als Molke vorliegend.

Zusammensetzung

Aminosäuren können sich durch verschiedene Verbindungen zu sogenannte Peptide verknüpfen. Neben der bereits eigenen Aminosäurebilanz verschiedener Proteinquellen, finden wir ebenso eigene Peptidbilanzen in diesen. Peptide haben ungleiche bioaktive Effekte auf den Körper.

Verschiedene Proteinquellen (beispielsweise Casein, Whey, Soja oder auch Lebensmittel) verfügen also über ebenso unterschiedliche Peptide. Im Falle von Whey sprechen wir von vier stark vertrenen Peptiden, welche in unserer Liste um 2 weitere ergänzt werden. Die folgende Liste lehrt über das Vorkomniss der Peptide in Whey und erklärt ihren Nutzen für den Menschen.

  • ß-Lactoglobulin: Lactoglobulin ist mit rund 3-3,5g/l in Whey vertreten und ist somit das am häufigsten vorkommende Peptid. Dem Lactoglobulin wird vorrangig die besondere Eigenschaft zugesprochen fettlösliche Moleküle zu binden und somit den Abbau derselbigen zu verbessern. 3
  • Alpha-Lactalbumin: Mit etwa 1,0-1,5g/l finden wir mit Alppha-Lactalbumin das zweithäufigste Pepid in Whey vor. Dieser Vertreter der Peptide wird als gute Nährstoff für Säugline verstanden, da das in Whey zu findende Alpha-Lacalbumin zu grob 75% mit dem menschlichen übereinstimmt. 4
  • Bovine Serum Albumin: Bovine Serum Albumin macht rund acht Prozent der Wheyproteine aus. Diesem Peptid sagt man, ähnliche dem Lactoglobulin nach, fettlösliche Moleküle binden zu können und somit den Abbau dieser zu unterstützen. 5
  • Immonuglobulin: macht rund 8% der Proteine des Wheys aus. Immonuglobulin ist für uns fast ausschließlich wegen seines hohen Anteils an Cystein interessant.
  • Glycomacropeptides sind ein Überbleibsel aus dem Trennungsprozess von Casein und Molke. Eigentlich zählt man diese Peptide zum Casein, dürfen ihre hungerstillende Wirkung aber auch gerne im Whey Protein verzeichnen lassen. 6
  • Lactoferrin ist ein eisenbindendes Peptid, welches rund dreimal stärker wirkt, als das Transferrin. Letzterem werden Krebsvorsorgende Attribute zugesprochen.

Alles in allem kann dem Whey Protein eine immunstärkende Wirkung nachgewiesen werden, welche auf die Immunoglobuline und weiteren häufig vorkommenden und langkettigen Aminosäuren zurückzuführen sind.

Aminosäurebilanz

Aminosäuren sind die Bausteine von Proteinen. Die Tabelle zeigt den Mittelwert der Aminosäurebilanzen mehrerer Whey Konzentrate. Es gilt die Werte einzelner Proteinpräparate unter die Lupe zu nehmen. Die größten Unterschiede in der Zusammensetzung findet man in unterschiedlichen Gewinnungs- bzw. Veredlungsprozessen. So können wir bei hydrolisierten Whey Proteinpulvern starke unterschiede zu herkömmlichen Konzentraten aufzeigen, die widerum ihre Vor- und Nachteile mit sich ziehen und im Einzelfall besprochen werden. 7 8

  • Alanin: 4,6 g
  • Arginin: 2,0 g
  • Asparaginsäure: 11,0 g
  • Cystin: 2,7 g
  • Glutaminsäure: 17,0 g
  • Glycin: 1,2 g
  • Histidin: 1,5 g
  • Isoleucin (BCAA): 6,1 g
  • Leucin(BCAA): 11,2 g
  • Lysin: 9,4 g
  • Methionin: 1,8 g
  • Phenylalanin: 3,1 g
  • Prolin: 5,0 g
  • Serin: 4,7 g
  • Threonin: 7,8 g
  • Tryptophan: 1,7 g
  • Tyrosin: 3,2 g
  • Valin (BCAA): 6,0 g

Whey Protein Pulver Varianten

  • Whey Konzentrat: Whey Konzentrat ist die am wenigsten bearbeitete Form des Wheys. Das Whey Konzentrat in der Form, wie wir es kennen, ist auf 80% Proteinanteil standardisiert. Die restlichen 20% verteilen sich auf Fett und Kohlenhydrate
  • Whey Isolat: Diese Produktbezeichnung versichert einen Proteinanteil von 90%
  • Whey Hydrosolat: In Hydrosiliertem Whey wird mit Hilfe von Enzymen und Säuren der Proteinanteil abermals erhöht. Durch die Anwendung der Enzyme, bzw. Säuren, auf das Whey, werden weitlaufende Unterschiede zu anderen Präparaten sichtbar.
    • Hydrolisiertes Whey wird Allergikern die wenigsten Probleme bereiten, da Nährstoffe wie Lactose gegen Null gehen.
    • Die Zusammensetzung des Proteins unterscheidet sich in Fällen einiger Aminsoäure und Peptide stark. Die genauen zu differenzierenden Wirkweisen sind noch nicht ausreichend überprüft, um sie benennen zu können. Hier geht es jedoch nicht um besser oder schlechter, sondern anders.
    • Ein weiterer Unterschied zu den anderen Pulvertypen ist, dass Whey Hydrosolat abermals schneller vom Körper absobiert werden kann.

    9

  • Beisatz Ultrafiltered: Ultrafiltriertes Whey ist eine veredelte Form des Whey Konzentrats. Anders als beim Hydrosolat finden wir hier keine chemische, sondern physikalische Trennung von großspurigen Molekülen vor. Das Verfahren setzt auf Membrane, welche besagte große Moleküle von den feinsten ihrer Art trennt. Das Ergebnis der Ultrafiltration sind weitaus höhere Anteile an Aminosäuren und Peptiden.
  • Beisatz Microfiltered findet eine eigene Bezeichnung, obwohl es dem gleichen Ansatz folgt, wie wir ihn bei der Ultrafiltration kennengelernt haben. Der Unterschied liegt tatsächlich ausschließlich in der Feinheit der verwendeten Membran. Die Microfiltration ist nochmals restriktiver als die Ultrafiltration.

Pharmakologie

Im Verdauungsapperat

Whey scheint dem Widerstand des Magens zu widerstehen und relativ schnell an den Darm weitergegeben zu werden. 10Beim Verdauen zeigt sich der erste große Unterschied zu anderen Proteinpräparaten. Während sich Casein recht schwerfällig verdauen lässt, verfügt Whey Protein über die gegenteilige Eigenschaft. 11
Eine Studie, die darauf bedacht war den Unterschied zwischen verschiedenen Veredelungen des Whey Proteins aufzudecken, konnte keine grundlegenden Differenzen ausmachen. 12
Eine Diät-Protein-Quelle mit Gel-Formung Fähigkeiten, wird propagiert, um langsam zu teilen durch die Verlangsamung Darm-Beweglichkeit und Gel-Formung wie Faser absorbiert werden; das Hinzufügen von Wasser macht Pudding.

Blutbild

Molkeprotein wird ungefähr 40 bis 60 Minuten nach der Einnahme im Blut der Höchststand der Muskelproteinsynthese erreichen. 13 Während dieser Zeit ist auch eine erhöhte Insulinfreisetzung zu beobachten. 14 15 Molke neigt dazu, im Blut schneller als übliche Nahrungsmittelquellen des Proteins verwertet zu werden.

Bei der Messung nach der Aufnahme von 20g Protein erreichen die Höchstwerte von Leucin ein positives Nettogleichgewicht von 347+/-50nMol/min/100 ml aus Molkeprotein, während Caseinprotein einen geringeren Spitzenwert von 133±45nmol/min/100ml aufweist. 16 Bei der Betrachtung des langfristigen Leucin-Gleichgewichts im Körper scheint sich Casein eher zurückzuhalten als Molkenprotein. 17

Während Wheyprotein bei der Stimulierung der Proteinsynthese potenter scheint (68% über dem Ausgangswert von Molke, 31% im Fall von Casein), kann Whey den Proteinabbau nicht hemmen, während Casein diesen um 31% reduzieren kann. Das Ergebnis ist entweder eine ähnliche Anhäufung des Muskelgewebes nach Einnahme gleicher Mengen von Whey- oder Caseinprotein 18 oder eine bessere Speicherung mit Casein (über 7 Stunden). 19 Eine Studie, in der die Proteinsynthese in einen Zeitraum von 60 bis 210 Minuten und in einen Zeitraum von 210 bis 360 Minuten unterteilt wurde, stellte fest, dass Molke die Proteinsynthese in der ersten Periode signifikant stärker erhöhte (als Casein), wobei das entgegengesetzte Ergebnis in letzterem Zeitraum stattfand (über die 5 Stunden getestet), obwohl Kasein dazu tendierte, effektiver zu sein. 20 Diese Studie führte zu einem Durchbruch für Casein als „Langzeitprotein“ auf den Werbetafeln des Landes.

Blutdruck

Whey Protein wurde auf seine Fähigkeit untersucht, den Blutdruck durch das Vorhandensein mehrerer ACE-inhibierender Peptide, die sowohl von Alpha-Lactalbumin als auch von Beta-Lactoglobulin stammen, zu reduzieren. 21 Diese Peptide scheinen bei spontan hypertensiven Ratten den Blutdruck zu senken 22. Ahnliches wurden für Caseinprotein beschrieben. 23 24

Molkeprotein kann den Blutdruck senken

In einer Langzeitstudie an älteren Frauen, die Whey protein konsumierten (30g Protein, 600mg Calcium; Die Kontrollgruppe hatte Zucker), wurde festgestellt, dass eine geschätzte Zunahme von 18 bis 22g Protein täglich den Blutdruck im Verlauf des Kurses nicht signifikant beeinflussen konnte (Studiendauer: 2 Jahre). 25 Eine weitere Studie über Personen mit Bluthochdruck, die 12 Wochen lang ein Whey Protein mit erhöhten ACE-Hemmungsfragmenten konsumierten, zeigte ebenfalls keine signifikanten Auswirkungen auf den Blutdruck im Vergleich zur Kontrollgruppe 26, obwohl ein ähnliches Studienprotokoll bereits über 21 Wochen signifikante Blutdrucksenkungen festgestellt hatte. 27 Whey Protein kann im Allgemeinen den Blutdruck bei adipösen Probanden senken. 28

Studien über Whey Protein in Anbegtracht des Senkens des Blutdruck bei hypertensiven Personen sind nicht eindutig.

Einfluss auf den Zuckerstoffwechsel im Fall von Diabetes Typ 2

L-Cystein wird an sich als potenzielle Zusatztherapie für Diabetes Typ II gesehen. 29 Die Theorie besagt, dass ein erhöhter L-Cystein-Gehalt die Glutathionvorräte in Zellen verbessert (gezeigt bei ungesunden 30 und gesunden Personen 31). Dies kann das Risiko für Diabetes lindern, wenn das Risiko durch oxidativen Stress verursacht wird. 32 33  34

In Tiermodellen kann die Paarung von L-Cystein mit einer Mahlzeit die postprandiale Glukosetoleranz akut verbessern und die Langzeitglukosesteuerung verbessern. Diese Paarung gilt auch für die Zugabe von Cystein stellvertretend durch Molke oder Alpha-Lactalbumin. 35 36 Andere Effekte, die als vorteilhaft für den Zustand von Typ-II-Diabetes angesehen werden können, wurden auch in diesen Tiermodellen mit Whey- oder Cystein-Supplementierung beobachtet. Hierzu zählen entzündungshemmende Effekte eine Senkung von HbA1c und Insulinresistenz, die zelluläre Glukosetoxizität, und generell zeigen die meisten Studien eine Reduktion der Parameter des oxidativen Stresses. 37

Wenn ausschließlich menschliche Studien betrachtet werden, scheint Wheyprotein zu einer Mahlzeit (ohne vergleichende Proteinquelle) die Insulinsekretion zu erhöhen und die postprandiale (nach der Mahlzeit) Exposition gegenüber Glukose um 21% zu reduzieren. 38 Die Zugabe von 4,4g verzweigtkettiger Aminosäuren zu 25 g eines zuckerhaltigen Getränks kann die Exposition gegenüber Glukose (AUC) um bis zu 44% verringern, während 18 g Molke sie um 56% reduzieren können. 39

Whey scheint als diabetische Zusatzbehandlung in der Lage zu sein, post-prandiale Glukosespiegel zu reduzieren und möglicherweise der Bauchspeicheldrüsenfunktion Vorteile zu verleihen

In einer Studie an Diabetikern, die nach einer Mahlzeit erhöhte Triglyceride aufweisen (aufgrund höherer Glukose), kann Molkeprotein die mahlzeitinduzierten Spikes in Triglyceriden reduzieren. 40

Organe

Darm und Dickdarm

Im Allgemeinen wird Whey Protein als vorteilhaft für die Auskleidung des Darms angesehen – insbesondere in klinischen Situationen – in denen die Darmfunktion beeinträchtigt ist. 41 Eine Studie an Ratten ergab, dass Whey in stärkerem Maße als Soja oder Casein die GLP-2-Aktivität im Darm und das anschließende intestinale Zellwachstum fördern kann. 42 Anabolismus des Darmgewebes kann nur für Proteine ​​höherer Qualität (solche mit vollständigen Aminosäureprofilen) gelten, da mindestens eine Studie nach Gelatineprotein keine Abwesenheit von Anabolismus zeigte. 43

Mindestens ein menschliches Eingreifen hat festgestellt, dass Whey bei Personen mit Morbus Crohn über einen Zeitraum von 2 Monaten bei 0,5g/kg Körpergewicht annähernd so wirksam wie Glutamin bei 0,5g/kg Körpergewicht war, um die Darmpermeabilität zu verringern; Diese Studie verwendete Whey tatsächlich als aktive Kontrolle, bevor sie ihre Wirksamkeit bestätigte. 44

Leber

Eine Studie zur Nahrungsmittelergänzung mit Whey Protein und deren Wechselwirkungen mit nichtalkoholischer Fettleber verabreichte 20g Molkeprotein über einen Zeitraum von 12 Wochen. Whey wird zugesprochen, die Leberenzyme zu reduzieren, vergleichbare Verringerungen von AST und GGT einzuleiten, sowie den Leberfettablagerungen den Garaus zu machen und dem Glutathionstatus Verbesserung finden zu lassen. Diese Verbesserungen wurden dem Cystein-Fragment des Whey Proteins zugeschrieben, das zuvor in einer Probe von HIV-positiven Personen gezeigt hat, den Glutathion-Status zu erhöhen. [37] Eine signifikante Reduktion des Körpergewichts und des Taillenumfangs wurde ebenfalls beobachtet, es gab jedoch keine Kontrollgruppe, um dieses Phänomen mit einer Pilotstudie zu vergleichen. 45 Bei fettleibigen Frauen mit hohem Leberfettgehalt war eine hohe Dosis an Molkeprotein (60 g täglich) in der Lage, den Fettaufbau in der Leber über 4 Wochen zu reduzieren und sekundär dazu Triglyceride und Gesamtcholesterin zu verringern, ohne Einfluss auf die Insulinsensitivität zu nehmen. 46

Eine Studie an Menschen mit Hepatitis C zeigte, dass Molkenproteinkonzentrat in der Lage war, Entzündungsmarker zu reduzieren und die Leberenzyme über einen Zeitraum von zwei Monaten im Vergleich zur Kontrollgruppe zu verbessern. 47

Nieren

Obwohl es nicht spezifisch auf Whey zutrifft, wird allgemein gesagt, dass hohe Dosen an Protein bei gesunden Menschen Nierenschäden verursacht. Diese Behauptung war Gegenstand zahlreicher Studien. Eine Studie konnte keine Abnormalitäten aufzeigen (über 5 Wochen mit 36 ​​g Molkenprotein). 48

Wenn das Protein in der Nahrung akut erhöht ist, kann die glomeruläre Filtrationsrate (ein Biomarker der Nierengesundheit) und der Nierenblutfluss ohne erkennbaren Schaden für die Niere erhöht werden 49 50 und scheint nach akuter Aufnahme von tierischen Proteinen im Vergleich zu pflanzlichem Protein mehr Einfluss zu haben. Über einen längeren Zeitraum scheint die glomeruläre Filtrationsrate höher (besser) zu sein und der Nierengefäßwiderstand mit tierischem Protein geringer als bei pflanzlichem Protein. Wobei Milcheiweiß (Whey) als Zwischenprodukt gilt 51 52. Diesem Fazit folgt ebenfalls, dass Veganer und Vegetarier niedrigere GFR als Omnivoren haben, obwohl keine der beiden Populationen eine bessere oder schlechtere Nierenfunktion aufweist (was lediglich die Aufnahme von Nahrungsprotein widerspiegelt). Im Allgemeinen ist die GFR bei Diäten mit hohem Proteingehalt höher als bei Diäten mit niedrigem Proteingehalt. 53

Dieser scheinbare Mangel an Schädigung ist auf eine sehr variable Ausscheidungsrate der Nieren zurückzuführen, die mit der Nahrungsaufnahme korreliert 54. Diese körperlichen Anpassungen signalisieren keine nierenspezifischen Schäden. 55

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